Kurzantwort
Eine Heizung sollte einmal jährlich vor der Heizsaison gewartet werden: Druck prüfen, entlüften, Filter reinigen, Vorlauftemperatur kontrollieren. Das senkt den Verbrauch um bis zu 10 Prozent und verhindert Ausfälle bei Kälte.
Die meisten Heizungsausfälle passieren am ersten richtig kalten Wochenende. Wer im Herbst 30 Minuten investiert, spart sich den Notdienst.
Was Sie selbst prüfen können
Fünf Kontrollen ohne Werkzeugkoffer:
- Anlagendruck: 1,0–2,0 bar bei kalter Anlage
- Heizkörper entlüften, wenn sie oben kalt bleiben
- Thermostatventile auf Gängigkeit prüfen
- Bei Wärmepumpen: Aussengerät von Laub und Schnee freihalten
- Ungewöhnliche Geräusche notieren und dem Techniker melden
Was in die Fachwartung gehört
Brennerreinigung, Abgasmessung, Kältekreisprüfung, Sicherheitsventile, Ausdehnungsgefäss und die hydraulische Einregulierung gehören in Fachhände – teils aus gesetzlichen Gründen.
Reparieren oder ersetzen?
Faustregel: Ist die Anlage älter als 15 Jahre und übersteigt die Reparatur einen Drittel der Ersatzkosten, lohnt sich der Ersatz – insbesondere weil beim Wechsel auf eine Wärmepumpe Fördergelder anfallen.
Häufige Fragen
Wie oft muss eine Heizung gewartet werden?
Einmal jährlich. Bei Gas- und Ölheizungen ist zusätzlich die periodische Feuerungskontrolle vorgeschrieben.
Wie viel spart eine Wartung?
Eine gewartete und korrekt einregulierte Anlage verbraucht bis zu 10 Prozent weniger Energie und fällt deutlich seltener aus.
Müssen Wärmepumpen gewartet werden?
Ja. Auch wenn sie wartungsärmer sind als fossile Anlagen, sollten Kältekreis, Filter und Hydraulik jährlich kontrolliert werden.
Brauchen Sie Unterstützung?
Unsere Techniker sind im Grossraum Zürich rund um die Uhr im Einsatz – fester Stundenpreis vor Arbeitsbeginn.